Ypres - Genus Vitiosum (CD) Digipak

post-metal, Slow Burn Records / Towner Records, Slow Burn Records
500.00 Р
Price in points: 1000 points
BURN 023-19 / TOWN-CD-007 xs
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Ypres is a St.Petersburg band named after the Belgian locale famous for being the place of first ever effective use of chemical weaponry in a war setting. Over the last 4 years the band has released a debut self-titled full-length, followed by the EP Genus Vitiosum, showcasing a firm affinity for the legacy post metal sound. On the latest release, the Umwelt single/EP, the band displayed a strong leaning toward a spacier, country- and Americana-tinged sonic landscape with some layered rhythmic concepts while engulfed in doom and sludge metal spirit.

Tracklist:
1 Via Longa Veniae 8:42
2 Ad Gloriam Ignorantiae! 6:49
3 Omnem Humanitatem Exuere 9:07
Bonus Track
4 Umwelt 11:07

Artist:
Ypres
Artist Country:
Russia
Album Year:
2019
Title:
Genus Vitiosum
Style:
post-metal
Format:
CD
Type:
CD Album
Package:
Digipak
Label:
Slow Burn Records / Towner Records
Cat No:
BURN 023-19 / TOWN-CD-007
Release Year:
2019
Barcode:
4627080611603
Country Of Manufacture:
Russia
Review
Terroraiser magazine #3

Этот изданный в роскошном дигипаке релиз российской пост-метал группы имеет продолжительность чуть более чем 20 минут. За это время группа погрузит в печаль и уныние – законы жанра… Но надо отдать должное – сделает это красиво и убедительно. Очень уверенная реализация и с творческой, и с технической стороны, и даже не очень продолжительное время звучания альбома не должно оттолкнуть от желания пополнить свою коллекцию таким интересным релизом.
Review
Power-Metal.de
6/10
11.05.2019

Der Bandname dieses Post-Metal-Outfits aus St. Petersburg bezieht sich auf die belgische Kleinstadt, in der während des ersten Weltkrieges erstmals chemische Massenvernichtungswaffen eingesetzt wurden. Mit "Genus Vitiosum" liefert YPRES heuer neu aufgelegtes EP-Futter von 2015, also drei ältere Tracks, die um die 2018er Single 'Umwelt' ergänzt wurden.

Die dominierenden Stilmittel der Russen sind getragen-verschleppte Rhythmen, eine von melancholischen Gitarrenlinien transportierte Doom-Grundstimmung und gelegentliche deathig-röhrende Schrei-Vocals. YPRES agiert dabei sehr basisch; außer der klassischen Instrumentierung aus E- und Bassgitarre sowie Schlagzeug sind keinerlei auffällige Effekte hörbar. Zu Beginn des Albumauftaktes 'Via Longa Veniae' werden diese post-metallischen Grundelemente auch stimmig zusammengesetzt, und "Genus Vitiosum" beginnt jenen atmosphärischen Sog aufzubauen, den die Großmeister des Genres zur Perfektion getrieben haben. Leider mangelt es YPRES an Einfallsreichtum, an Ideen, mit denen die solide vorgetragenen Genretrademarks bereichert und erweitert werden müssten. Die Osteuropäer sind qualitativ noch ein gutes Stück von Referenzen wie DIRGE oder ANTARKTIS entfernt – dafür ist das Songwriting zu rudimentär, dafür kommt, womöglich auch mangels atmosphärisch verstärkender Effekte, nicht so recht die erforderliche emotionale Tiefe auf. Vielleicht sind mir aber auch einfach die verwendeten Melodien zu gewöhnlich und zu bekannt, als dass "Genus Vitiosum" mich wirklich mitreißen könnte.

YPRES ist im grauen Mittelfeld des Genres unterwegs; die drei Nummern aus 2015 klingen noch etwas nach Demo-Material, während 'Umwelt' hörbar schon eine Spur weiter ist, allerdings auch ohne die Klasse der Post-Metal-Bundesliga zu erreichen. Im Underground wäre YPRES mit frischen Ideen und einer etwas ausgefeilteren Produktion sicherlich konkurrenzfähig – diese aufgewärmte, vier Jahre alte EP ist aber in erster Linie ein Fall für Raritätensammler, denen die mittlerweile vergriffene Erstveröffentlichung von "Genus Vitiosum" durch die Lappen gegangen ist.

Author: Timon Krause
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